Die derzeitigen Produktions- und Konsummuster tragen maßgeblich zur Erderwärmung und zum Verlust von Biodiversität bei. Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein besonders trauriges Beispiel: Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit landet im Müll, während Millionen Menschen unter Hunger leiden. Auch die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen wie fossiler Brennstoffe und seltene Metalle führt zu massiven Umweltzerstörungen. Wenn wir so weitermachen, wird die Erde bald nicht mehr in der Lage sein, unsere Bedürfnisse zu decken.
Es gibt bereits viele Initiativen, die das SDG 12 in die Tat umsetzen. Die Kreislaufwirtschaft ist ein solches Beispiel. Statt Rohstoffe einmal zu verwenden und dann zu entsorgen, werden Materialien so lange wie möglich im Kreislauf gehalten. Das schont Ressourcen und reduziert Abfälle. Unternehmen wie Patagonia setzen auf nachhaltige Produktionsprozesse und bieten sogar Reparaturdienste für ihre Produkte an, damit sie länger genutzt werden können.
Ein weiteres wichtiges Beispiel ist die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Organisationen wie Too Good To Go oder die Tafel setzen sich dafür ein, überschüssige Lebensmittel zu retten und an bedürftige Menschen zu verteilen. Auf politischer Ebene setzen sich Länder wie Frankreich für Gesetze ein, die Supermärkte dazu verpflichten, nicht verkaufte Lebensmittel zu spenden, anstatt sie wegzuwerfen.
Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Schon kleine Veränderungen im Alltag machen einen Unterschied. Hier ein paar Tipps:
Nachhaltigkeit ist kein abstraktes Konzept, sondern eine Notwendigkeit. Für Unternehmen, Regierungen und jeden Einzelnen von uns. Jeder Kauf, den wir tätigen, hat Auswirkungen. Indem wir unser Verhalten ändern, können wir einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Umweltauswirkungen leisten und den Wandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft fördern.
Das 12. SDG adressiert die globalen Herausforderungen von Ressourcenverbrauch und Abfall. Lösungen wie Kreislaufwirtschaft und die Reduzierung von Lebensmittelabfällen zeigen, dass eine nachhaltige Zukunft möglich ist. Es liegt in unserer Hand, mit kleinen Schritten im Alltag zur Erreichung dieses Ziels beizutragen.
Quellen/Weiterführende Informationen (Stand:19.09.2024):